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Wann muss ich mit meinem Kind zum Arzt

 

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Hütteldorferstraße 355/1

1140 Wien

Tel.: 01/914 11 33

Impfplan

 

 

 

3.Monat: Rotaschluckimpfung+6Fachimpfung 1.Teil.

 

4.Monat: Rotaschluckimpfung+Pneumokokkenimpfung 1.Teil

 

5.Monat: Rotaschluckimpfung+6Fachimpfung 2.Teil

 

6.Monat: Pneumokokkenimpfung 2.Teil

 

7.Monat: Meningokokkenimpfung B 1.Teil

 

9.Monat: Meningokokkenimpfung B 2.Teil

 

10.Monat: Masern-Mumps-Roetelimpfung 1.Teil

 

11.Monat: Meningokokkenimpfung C

 

13.Monat: Masern-Mumps-Roetelimpfung 2.Teil

 

2. Lebensjahr: 3. Teilimpfung 6-Fach Impfung und Pneumokkenimpfung

 

8.Lebensjahr: Auffrischung 4Fach impfung

 

9.Lebensjahr: Hepatitis B-Auffrischung

 

10.Lebensjahr: 1.Teil HPV Impfung Maedchen und Knaben ! 2.Teil HPV Impfung nach 6 Monaten

 

11.Lebensjahr: Meningomokkenimpfung ACW-Y

 

 

Weitere Impfungen

Zecken FSME ab 12.Monat,

2. Impfungen mit Abstand von 4. Wochen, 3. Impfung 1 Jahr später

Grippeimpfung ab 1 Jahr möglich

Feuchtblatternimpfung ebenfalls ab 1 Jahr möglich

 

Hepatitis A Impfung ab 1 Jahr - Auffrischung nach 6 Monaten

Fuer die Basisimpfungen wird der Impfstoff gratis zur Verfuegung gestellt.

Fuer folgende Impfungen muss der Impstoff gekauft und mitgebracht werden:
       Meningokokkenimpfung B und C, FSME,Grippe, Feuchtblattern, Hepatitis A

 

Das Neugeborene

 

Die erste Kontrolle beim Kinderarzt sollte etwa eine Woche nach der Geburt zur Kontrolle des Nabels erfolgen. Ihr Kind wird nochmals wie schon im Krankenhaus nach der Geburt gründlich untersucht, durchgeführt wird wenn dies noch nicht erfolgte eine Ultraschalluntersuchung der Hüfte.

 

Wesentlich für die Entwicklung Ihres Kindes ist die Gewichtszunahme, regelmäßige Gewichtskontrollen in anfangs 14-tägigen dann ab 6 Wochen vierwöchigen Intervallen in der Ordination sind unter normalen Umständen völlig ausreichend. Das tägliche Wiegen zu Hause schafft nur Unruhe und ist nur in wenigen Fällen wie schlechtes Gedeihen oder häufig Erbrechen notwendig.

 

Die schwierigste Zeit für die Eltern sind sicher die ersten 4-6 Wochen, die auftretenden Probleme sind bei allen Babys gleich und in der Regel harmlos, doch mit dieser neuen Situation fertig zu werden und alle Reaktionen und Verhaltensmuster Ihres Babys richtig zu deuten kann oft schwierig sein. Auch aus diesem Grund sollte der Besuch bei uns möglichst bald nach der Geburt und regelmäßig erfolgen, denn nur im persönlichen Gespräch kann es gelingen Ihnen Ihre Ängste und Sorgen zu nehmen und "Normales" vom "Kranken" zu unterscheiden.

 

Lassen Sie sich und Ihr Kind vertrauensvoll führen, das Sprechen über die Probleme ist schon die halbe Therapie, Ihre Sorgen zu zerstreuen sind für mich Herausforderung und Ansporn für ein gutes organisches und seelisches Gedeihen und für eine gute Zukunft für Ihr Kind!

 

 

 

 

 

 

Allgemeines zur Ernährung

 

 

Das gesamte 1. Lebensjahr zu stillen ist unabhängig von allen Diskussionen über eventuelle Schadstoffe
die beste und sicherste Möglichkeit, Ihr Kind gesund und natürlich zu ernähren.

 

Besonders die ersten Tage und Wochen sollte das Kind wenn nur irgend möglich gestillt werden.
Die Milch ist in dieser Zeit besonders reich an wichtigen Abwehrstoffen für das Kind.

 

Auch der für das Baby im ersten Jahr so wichtige Hautkontakt wird durch das Stillen am sichersten gewährleistet.

 

Eine harmonische und in einem seelischen Gleichgewicht stehende gute Entwicklung des Kindes wird damit optimal gefördert.

 

Steht aus irgendwelchen Gründen keine ausreichende Menge an Muttermilch zur Verfügung,
fühlen Sie sich keinesfalls verzweifelt oder gar in Ihrer Rolle als Mutter zurückgesetzt.

 

Die moderne Säuglingsernährung bietet heute sehr gute Alternativen zur reinen Brusternährung an.

 

 

 

 

 

 

Ernährung bis zum 7. Monat

 

PRE-Milch :   an die Muttermilch vollständig adaptierte Milch, kann wie diese nach Bedarf gefüttert werden.
Eventuell mit Zusatz LCP

langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese fördern den Aufbau von Gehirn, Nervensystem und Netzhaut.
Gestillte Kinder erhalten viel LCP durch die Muttermilch, deshalb ist LCP-angereicherte Pre-Milch besonders für Frühgeborene sinnvoll.

 

PRE-Milch ist bei ausreichender Sättigung für das gesamte 1. Lebensjahr geeignet.

 

HA-Milchen : diese Milchen sind nicht für echte Kuhmilchallergien geeignet.
HA-Milchen sind hypoantigene Fertigmilchen und werden bei entsprechender Allergie-Vorgeschichte in der Familie empfohlen (z.B.: bei Heuschnupfen, Asthma und Ekzemen)

 

Begonnen wird ebenfalls mit HA PRE-Milch oder HA Start-Milch für die ersten drei Monate.
Ab dem 4. Monat HA 1 oder Folgemilch ab dem 5. Monat.

 

HA Milchen sollten dann auch als HA Breie das gesamte erste Lebensjahr gegeben werden.
In diesen Fällen keine frischen Kuhmilchzubereitungen, auch nicht in verdünnter Form.

 

Milch 1: teiladaptierte Milch, enthält neben Lactose aus Stärke, dadurch länger andauernde Sättigung.
Deshalb ist bei ungenügender Sättigung mit PRE-Milch eine Umstellung möglich.
wichtig bei einer Umstellung:
regelmässige Gewichtskontrollen
wegen Überfütterung

 

Milch 2: ab dem 5. Monat eventuell Umstellung auf "2. Milch" oder auch als Folgemilch bezeichnet.

 

 

 

 

 

 

Beikost

ab 6. Monat, spätestens ab dem 7. Monat auch beim gestillten Kind unbedingt notwendig, um den vermehrten Vitamin-, Mineral- und Eisenbedarf zu decken.

Allgemein beginnt man mit einem Karottenbrei, auch aus Gläschen (gesicherter Gehalt an Spurenelementen und Eisen), nach Bedarf und Verträglichkeit täglich löffelweise - steigernd bis nach etwa 2 Wochen eine Menge von etwa 100g erreicht ist.
Dann kann auch begonnen werden, gekochte Kartoffeln zuzusetzen (auch aus Fertiggläschen) bis etwa 50g Kartoffel pro Mahlzeit.

Zusätzlich etwa 3-4 Löffel Orangensaft oder anderen vitaminreichen Saft zugeben.
Vitamin C verbessert die Aufnahme des Eisens aus den Karotten.

 

Ab der Fütterung mit Karottenbrei sollten zusätzlich ungesüßte Tees als Kräuter- oder Früchtetees gegeben werden, auch stilles Mineralwasser.

Als Nachspeise oder eventuell Extramahlzeit kann eine Obstmusmahlzeit gegeben werden; in einer Menge von 30g als Nachspeise und 100g - 150g als Extramahlzeit.

Es ist auch eine Frischzubereitung mit Banane und Apfel möglich.

 

 

 

 

 

 

Mahlzeiten 6. Monat

 

morgens: 200ml Mutter- oder Säuglingsmilch

vormittags: nur bei Bedarf Mutter oder Säuglingsmilch, alternativ etwas Obstmus

mittags: Einführung eines Karotten-Kartoffelbreies mit Orangensaft oder vitaminreichen Saft, nach 3 - 4 Wochen mit Fleisch beginnen, eventuell Obstmus als Nachspeise.

nachmittags: 200ml Mutter- oder Säuglingsmilch

abends: 200ml Mutter- oder Säuglingsmilch

 

 

 

 

 

Ernährung ab dem 7. Monat

 

Mahlzeiten 7. Monat
morgens: 220 ml Mutter- oder Säuglingsmilch
vormittags: bei Bedarf 220 ml Mutter- oder Säuglingsmilch
mittags: 200 g Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei nachmittags: 220 ml Mutter- oder Säuglingsmilch abends: Milch Getreidebrei, 200 ml als 2/3 Milch oder bei Bedarf als HA Milch
zwischendurch ungesüßter Früchte- oder Kräutertee oder stilles Wasser

 

Mahlzeiten 8. Monat:
morgens: 240 ml Mutter- oder Säuglingsmilch
vormittags: bei Bedarf Obstmus mit Banane, Apfel
mittags: 200 g Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei
nachmittags: Getreide-Obstbrei statt Milch
abends: 200 ml Milch-Getreidebrei ev. noch als 2/3 Brei oder mit HA Milch, bzw. ev. als Fertig-HA-Brei
zwischendurch ungesüßter Früchte- oder Kräutertee oder stilles Wasser
Zubereitung des Getreideobstbreies:
20 g Getreideflocken, ca. 1/8 l Wasser, 100 g Obst und 5 g Butter. Die Getreideflocken im Wasser etwa 1 Minute kochen lassen, dann abkühlen und noch ein paar Minuten quellen lassen, schließlich Obstmus und Butter unterrühren.

Früher war auch Zwieback-Obst-Brei sehr beliebt. Zwieback enthält aber nur nährstoffarmes Weissmehl. Vollkorngetreide enthält zusätzlich wertvolles Eiweiss, Mineralstoffe, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren (siehe Anfangserklärung mit LCP-Zusatz bei Startmilch) und ist für das Gedeihen und die Gesundheit Ihres Babys sicher besser.

 

Mahlzeiten 9. Monat
Es ergeben sich zum Plan des 8. Monats keine Änderung, mit Ausnahme der Mittagsmahlzeit die an Menge etwas zunimmt (jetzt 250 g) und wenn möglich gröber haschiert verabreicht werden soll (bei Gläschen z.B. Umstellung auf Juniorkost).

 

Mahlzeiten 10. u. 11. Monat
In diesem Zeitraum sollte allmählich wie dann beim Kleinkind auf 3 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten umgestellt werden.
Das Frühstück könnte alternativ statt Fläschen oder Muttermilch zunächst 2 Mal pro Woche umgestellt werden:
          z.B. Muttermilch und 1/2 Scheibe Brot mit Butter oder 150 g Vollmilch bzw. Säuglingsmilch mit              1/2 Scheibe Brot mit Butter. Brot vorzugsweise aus feinem Vollkornmehl gebacken - kein grobes              Körnerbrot, sondern aus fein gemahlenem Vollgetreide.

 

 

Auch abends muss es dann nicht immer ein Brei sein,
2-3 Mal pro Woche beginnen abends 1/2 Scheibe Brot mit Butter oder Margarine und Marmelade zu geben, oder auch etwas Käse oder Wurst (z.B. Kalbsleberwurst) mit 150 ml Vollmilch oder Säuglings- bzw. Muttermilch.

 

 

Morgens: 250 ml Mutter oder Säuglingsmilch, 2-3 Mal pro Woche 1/2 Scheibe Brot mit Butter und 150 ml Vollmilch

vormittags: ev. wieder Brot mit Butter und Marmelade oder 2 Stück Vollkornzwieback mit 1/2 Apfel oder Müsli mittags: Gemüse-Fleischmahlzeit auch ev. div. Suppen, auch Fisch als Beilage zu Knödel, Kartoffeln, Reis möglich (Schweinefleisch erst nach 1. Lebensjahr) , Nachtisch ev. Obst nachmittags: wie Zwischenmahlzeit vormittags

abends: 4 Mal pro Woche Muttermilch- bzw. Vollmilch-Getreidebrei, ansonsten Brot mit Butter oder Marmelade etwas Wurst oder Käse mit 150 ml Voll- oder Säuglingsmilch

 

 

 

 

 

Grundrezept für Milchbreie

 

20g Getreideflocken in 200ml warme Milch mit Wasser ( Verhältnis 2 : 1 ) einrühren und kurz aufkochen.
Abkühlen lassen und vor dem Füttern eventuell noch 20 - 40ml Vitamin C-reichen Saft zugeben, gut geeignet ist wieder Orangensaft.

 

Keinen Zucker zusetzen

 

Wenn der Brei dem Baby nocht schmeckt, kann zum Süßen Bananenmus zugegeben werden.
Zucker nur im Notfall und so wenig wie möglich, etwa 1 Teelöffel auf 100g, also 2 Teelöffel auf die gesamte Portion, bevorzugt als Traubenzucker.

 

Keinesfalls Honig zusetzen.

Dieser kann gefährliche Botulismuserreger enthalten, mit dem Erscheinungsbild einer Lebensmittelvergiftung.

 

Wenn ihr Kind zu kräftig ist, sollten sie die 2/3 Milch Zubereitung länger beibehalten, dadurch wird das Kalorienangebot deutlich reduziert.

Die Ernährung im Kleinkindalter

 

 

Ab 1 Jahr mit Eintritt ins Kleinkindalter kann begonnen werden grundsätzlich alles zu essen.

 


Die Hälfte der täglich angebotenen Getreideprodukte sollte aus Vollkornmehl hergestellt sein, aber keine groben Körnerbrote, da diese noch schlecht verdaut werden können.

 

 

Brot- und Getreideprodukte


Die Hälfte der täglich angebotenen Getreideprodukte sollte aus Vollkornmehl hergestellt sein, aber keine groben Körnerbrote, da diese noch schlecht verdaut werden können.

 

 

Beilagen

 

Kartoffel sind allen anderen Beilagen wie Reis und Nudeln sicher vorzuziehen, sie enthalten wertvolles Eiweiss und sind reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Bei Nudeln sind Vollkornnudeln vorzuziehen.

 

Gemüse

 

Gemüse zählt zu den gesündesten Lebensmitteln, es enthält reichlich Vitamine, Mineralstoffe und vor allem auch Ballaststoffe bei gleichzeitig relativ geringem Kaloriengehalt (wichtig bei Tendenz zu Übergewicht!). Bevorzugt: Karotten, Erbsen, Gurken, Tomaten, Kohlrabi, Zucchinis.

 

 

Obst


Obst ist ebenso wichtig wie Gemüse, leider wird es manchmal von Kindern abgelehnt. Als Alternative bietet sich Obst ev. als Zugabe zu Müsli, in die Milch als Milchshake oder als Obstsalat an.

 

 

Vorsicht bei

blähende Gemüse wie
   Erbsen, Bohnen,
   Kohl, Linsen

scharf angebratenes Fleisch

Fritiertes

stark Gewürztes und Gesalzenes

kleine harte Lebensmittel wie Nüsse
(z.B. Erdnuss), Gefahr des Verschluckens und Verschluss der Luftöhre

Schulkinder

 

 

 

Die Erfahrung zeigt, dass mit Schuleintritt die Besuche beim Kinderarzt deutlich seltener werden.
Dabei wäre die fachärztliche "Gesundenuntersuchung" beim Kinderarzt gerade für das heranwachsende Kind und für alle Jugendlichen besonders wichtig.

 

 

Die körperliche Entwicklung mit allen sich daraus ergebenden Problemen
ist noch lange nicht abgeschlossen.
Aus diesem Grund ist dem Kinderarzt die weiterführende und regelmässige Kontrolle
beim Schulkind und bei Jugendlichen ein besonderes Anliegen.

 

 

Ich kann Ihnen für mögliche Schulprobleme, die während der gesamten Schulzeit auftreten können, kompetente Hilfe bieten, da ich vor dem Medizinstudium eine Ausbildung als Volks- und Hautpschullehrer absolvierte und diesen Beruf auch praktisch ausgeübt habe.

 

 

Der Schuleintritt stellt für viele Kinder besonders nach mehreren Jahren Kindergartenbesuch ein Problem dar.
Der Wechsel der vertrauten Umgebung, der Verlust von inzwischen gewonnnenen Freundinnen und Freunden ...
Trotz allem wird Ihr Kind in der Regel diesen Schritt, wenn auch mit Herzklopfen, mit Freude und grosser Erwartung tun.

 

 

"Kennenlernfeste" und Zusammenkünfte mit den Mitschülern und des künftigen Lehrpersonals in gelöster und spielerischer Form sollten schon zum Standardprogramm einer guten Schule zählen

 

 

 

Es ist wichtig, dass Sie die Arbeit der Lehrerin oder des Lehrers immer unterstützen, da diese jetzt eine besonders wichtige Bezugspersonen für Ihr Kind sind und Kritik das Verhältnis Ihres Kindes zur Lehrperson entscheidend stören würde.

 

 

Die Unterstützung der Eltern und das Gespräch über die Dinge, die auf Ihr Kind zukommen wird wesentlich zum Gelingen dieses Wechsels in der Lebensgewohnheit beitragen.